In den Projekten forschen und entwickeln wir bei DITES gemeinsam und interdiszplinär aus multiperspektivischen fachlichen Blickwinkeln.

Nachfolgend finden Sie eine große Auswahl der aktuellen und abgeschlossenen Forschungsprojekte unserer Professor*innen.

Laufende Aktivitäten

Prof. Dr. Stefan Bente

ArchiLab

ArchiLab ist eine Lehr und Lernplattform für die gemeinschaftliche Erarbeitung von Software-Architektur in großen Gruppen. Auf der Website finden sich weitere spannende Unterprojekte. Auch studentische Projekte sowie Bachelor- oder Master Thesis sind über das ArchiLab möglich. 
ArchiLab und seine Verankerung in der Lehre ist mit einer Fellowship „Innovation in der digitalen Hochschullehre“ 2017 ausgezeichnet worden.

Projektlaufzeit: laufend
Projektwebsite

Prof. Dr. Stefan Bente

DUAL

DUAL steht für Digitale Unterstützungssysteme für Angehörige und Pflegekräfte in der Lebenswirklichkeit von Demenzkranken. Dieses Projekt ist eine Fallstudie im Rahmen der Veranstaltung „Anforderungsmanagement“ im Studiengang Informatik Master der TH Köln im SS 2018 in Zusammenarbeit mit der AOK Rheinland/Hambur.  Eine digitale Unterstützung von Demenzerkrankten ist unmittelbar sinnvoll und existiert bereits in vielen Formen (z.B. Sensor-Trittmatten). Oft sind Demenzkranke aber überfordert, digitale Hilfsmittel in ihrer jetzigen Form zu bedienen (z.B. Notfall-Knopf), oder sie lehnen diese ab, wenn sie zu offensichtlich sind („Ich komme gut alleine klar!“). Daher stehen bei diesem Lehr-/Forschungsprojekt digitale Unterstützungssystemen im Fokus, die es Angehörigen und Pflegekräften ermöglichen, sich besser um die Erkrankten kümmern zu können. Dazu zählt auch Unterstützung, die Angehörigen Sicherheit geben, dass des dem/r Erkrankten gut geht („Peace of Mind“). Hierbei wird eher auf „niederschwellige“ Unterstützung fokussiert, unterhalb von akuten Notlagen – beispielsweise Ermöglichung von Kontakt in Unruhephase, Unterstützung bei Tagesplanung, Einkauf, etc.

Projektlaufzeit: 01.03.2018 – 31.08.2019
Projektwebsite

Prof. Dr. Amelie Duckwitz

Digitalisierung in Non-Profit-Organisationen am Fallbeispiel „Kommunikations- und Informationskonzept der Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.V

Auftragsforschung für den Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. (DiCV), 2019. Das Projekt hat das Ziel, ausgehend vom Fallbeispiel „Kommunikations- und Informationskonzept der Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.V.“ typische Herausforderungen der Digitalisierung in NPOs zu identifizieren. Dabei wird besonders der Prozess der Digitalisierung untersucht, sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse der Anspruchsgruppen und Beteiligten.

Fördermittelgeber: Diözesan.Caritasverband für das erzbistum Köln e.V.

Prof. Dr. Amelie Duckwitz

Zielgruppengerechte Verkehrssicherheits-Kommunikation über Influiencer in den sozialen Medien

Erhebung des Forschungsstandes und Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die zielgruppengerechte Ansprache in der Verkehrssicherheitskommunikation über Influencer in den sozialen Medien. In Kooperation mit dem Institut für empirische sozialforschung in Nürnberg (IfeS).

Projektlaufzeit: laufend
Fördermittelgeber: Bundesanstalt für Straßenwesen

Prof. Dr. Amelie Duckwitz

KI-TT: KI Talks&Teams

Preisträger im Rahmen des Hochschulwettbewerbs zum Wissenschaftsjahr 2019 Künstliche Intelligenz des Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Die Studierenden entwickeln ein multimediales Web-Magazin zum Thema Künstliche Intelligenz. Der Clou: Die Inhalte kommen aus BarCamps, also interaktiven Konferenzen. Hier kommen Studierende und die Öffentlichkeit mit KI-Experten-Robotern und Virtual-Reality-Anwendungen in direkten Kontakt und diskutieren gesellschaftliche Herausforderungen und Chancen. Dazu zählen der Einsatz in Medizin und Psychotherapie, Smart Cities, autonome Waffensysteme oder soziale Bewertungsportale. Ausgangspunkt ist das Web-Magazin „KI – zwischen Fiktion und Wirklichkeit“: https://ki.online-redakteure.com.
Die KI-TTalks, also die diskursiven Veranstaltungen (Barcamps) haben eine eigene Website: ki-tt.online-redakteure.com/

Projektlaufzeit: laufend
Projektwebsite

Prof. Dr. Kalbe (Universität zu Köln)/ Prof. Dr. Christian Kohls und Prof. Dr. Petra Werner

GeKo:mental – Stärkung der Gesundheitskompetenz für psychische Gesundheit bei Jugendlichen & jungen Erwachsenen mit & ohne Migrationshintergrund durch digitale Tools

Ziel dieses Projektes ist es, für Jugendliche mit psychischen Probleme ein Online-Angebot zu schaffen, über das sie sich hinsichtlich ihrer Erkrankung informieren können. Psychische Erkrankungen sind oft schambesetzt. Gerade Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung fehlt der entsprechende Zugang. In Folge dessen bleiben viele Erkrankungen unbehandelt. Über den Kontakt zu den 500 Kölner Multiplikatoren aus dem von der RES JBW geförderten sozialen Projekt „180 Grad Wende“ soll die Zielgruppe erreicht und das geplante Angebot getestet und verbreitet werden.

Projektlaufzeit: 01.01.2019 – 31.12.2020
Fördermittelgeber: RheinEnergie Stiftung

Projektwebsite

Prof. Dr. Carmen Kaminsky

Paternalismus durch KI?

Projekt in Vorbereitung

Prof. Dr. Carmen Kaminsky/Prof. Dr. Christian Kohls und Prof. Dr. Petra Werner

Step2EthiX

Das Ziel des Kooperationsprojekts Step2EthiX ist die Entwicklung eines Sets digitaler Anwendungen bzw. Instrumente zur Stärkung der ethisch-moralischen Reflexionskompetenz von Menschen, die im berufspraktischen Kontext Entscheidungen von teils hoher Tragweite zu treffen haben. Die Entwicklung der digitalen Anwendungen wird begleitet von Forschung in der Zielgruppe zu den bestehenden Praxen ethisch-moralischer Entschei- dungsfindung. Entsprechend der DITES-Forschungsagenda wurden im Projekt zunächst Beschäftigte der Sozialen Arbeit in den Blick genommen.

Projektlaufzeit: laufend

Prof. Dr. Christian Kohls und Beate Münster (M.Sc.)

Gamification der Programmierung

Über spielerische Elementen soll in diesem Projekt der Einstieg in die Programmierung gefunden werden. Hierzu wurden verschiedene Spiele und Level entwickelt und evaluiert. Unter Anderem sollen Studierende einfache Codeblöcke bereits in der ersten Sitzung als Pseudocode skizzieren. Die Lösungen der Studierenden werden per Smartphone an eine Präsentationswand geschickt, um miteinander verglichen zu werden. Die entsprechende Software wurde unter Christian Kohls Leitung in Studierendenprojekten entwickelt.

Projektlaufzeit: laufend

Prof. Dr. Christian Kohls

Gestaltung von Innovationsräumen für Ko-Kreation

Dieses Projekt behandelt die Einrichtung, Weiterentwicklung und Erforschung eines Innovations- und Kollaborationsraums mittels digitalen, interaktiven Wänden, Tablets, Tischen und Wandbildern. Der Raum lässt sich sowohl in Lehre, Forschung und gesellschaftlichen Kontexten nutzen, z.B. um soziale Innovationsprozesse mithilfe digitaler Werkzeuge zu fördern. Die Gestaltung des Raumes soll dabei innovative Lehr- und Lernkonzepte sowie anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung ermöglichen. Das Zusammenspiel von digitalen Medien und realen Räumen soll weiterentwickelt und erprobt werden. Im Rahmen des Projekts werden neue Anwendungen entwickelt und erprobt.

Projektlaufzeit: laufend

Prof. Dr. Christian Kohls

Entwurfsmuster für Hybrid Education

Bei diesem Projekt wird eine Entwurfsmustersprache für hybride Lernumgebungen entwickelt. Statt der Trennung von physisch und virtuell, analog und digital, können durch eine Überblendung von Räumen bestehende Brüche und Barrieren in der Hochschulbildung überwunden werden, um Kollaborationsprozesse zu fördern und die Orchestrierung unterschiedlicher Lernaktivitäten zu verbessern. Mithilfe von Design-Based Research soll damit ein offener, anpassungsfähiger und vielgestaltiger 3rd space erschaffen und seine Gelingensbedingungen empirisch untersucht werden. Wirksame Gestaltungskonzepte werden als Entwurfsmuster generalisiert und ermöglichen den Transfer in weitere hochschulinterne und -externe Kontexte.

Projektlaufzeit: laufend

Prof. Dr. Christian Kohls

Ausbau und Intensivierung eines Flipped Classroom Konzepts durch die ad-hoc Präsentation von Arbeitsergebnissen und die Nutzung innovativer Videoformate

Durch den Ausbau der bereitgestellten Videomaterialien soll die individualisierte Auswahl der Lernmaterialien und –methoden weiter flexibilisiert werden Die Flexibilisierung der Lehre durch einen „Flex Classroom“ ermöglicht die Partizipation weiterer Zielgruppen und wird der Diversifikation der Studierenden in ihren unterschiedlichsten Lebensumständen gerecht. Durch Videoangebote und flexible Praktikumsangebote werden insbesondere Studierende mit Familie, beruflichen Verpflichtungen oder gesundheitlichen Einschränkungen unterstützt. Für die intensivere Nutzung der Präsenzzeiten werden digitale Werkzeuge entwickelt, die eine umfassende Partizipation ermöglichen.

Projektlaufzeit: laufend
Fördermittelgeber: Land NRW, Stifterverband für die deutsche Wissenschaft

Prof. Dr. Christian Kohls

Interventionsprogramm mit Smartphone-App gegen Schulversagen bei Jugendlichen mit psychischen Problemen in Köln

Smartphone-Apps sind häufig ein fester Bestandteil des Lebensalltags Jugendlicher. Neben zahlreichen Anwendungen in den Bereichen Unterhaltung, Kommuni-kation und Lernen gibt es zunehmend Anwendungen für Smartphones, die positive Verhal-tensänderungen  bei den Nutzern unterstützen sollen. Diese Prinzipien lassen sich grund-sätzlich auch auf therapeutische Anwendungen übertragen. Im Rahmen des Projektes soll in Kooperation zwischen der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Uniklinik Köln und dem Institut für Informatik der TH Köln eine Smartphone-App entwickelt werden, welche die Umsetzung von Therapieaufgaben im Alltag bei Jugendlichen mit ausgeprägten schulischen Leistungs-problemen und psychischen Störungen an Kölner Schulen verbessern soll. Grundlage der App ist das an der Uniklinik Köln entwickelte Therapieprogramm SELBST – Therapieprogramm für Jugendliche mit Selbstwert-, Leistungs- und Beziehungsstörungen, welches in der ambulanten Psychotherapie im Einzelsetting eingesetzt wird.

Das Projekt wurde unter anderem auch auf der DITES Tagung 2017 vorgestellt.

Projektlaufzeit: (01/2016 – 07/2019)
Fördermittelgeber: RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft. Gemeinschaftsprojekt mit der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln

Prof. Dr. Hans-Günter Lindner

Modellierung von Sozialen Agenten

verschiedene Projekte mit Partnern aus der Wirtschaft

Prof. Dr. Claus Richter

Messenger-Dienste in der Sozialen Arbeit

Prüfung der rechtliche Voraussetzungen (insbesondere im Hinblick auf Datenschutz) für die Anwendung von Messenger-Diensten in der Sozialen Arbeit. Messenger-Dienste haben bei den Zielgruppen der Sozialen Arbeit große Verbreitung (z.B. Bereiche Kita, Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen). Die meisten Dienste genügen allerdings nicht den Anforderungen. In rechtlicher Hinsicht ergeben sich vor allem vielfältige datenschutzrechliche Problemstellunge, u-a- bzgl. der EU-Datenschutz-Grundverordnung.

Projektlaufzeit: laufend

Prof. Dr. Udo Seelmeyer

MAEWIN – Maschinelle Entscheidungsunterstützung in wohlfahrtsstaatlichen Institutionen: Nutzungsoptionen, Implikationen und Regulierungsbedarfe

Promotionstandem in Kooperation mit dem Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld im Rahmen des NRW-Graduiertenkollegs Digitale Gesellschaft.

Projektlaufzeit: Laufend

Projektwebsite

Prof. Dr. Udo Seelmeyer

Unbiased Bots That Build Bridges (U3B): Technical Systems that Support Deliberation and Diversity as a Chance for Political Discourse

Projektlaufzeit: 01.04.2019 – 31.03.2020

Projektwebsite

Prof. Dr. Isabel Zorn, Prof Dr. Katharina J. Rohfing, Scarlet Siebert und Nils Frederik Tolksdorf

merits – Frühkindlicher Medienumgang und Sprachlernen mit sozialen Robotern zur Förderung von Teilhabechancen in der digitalen Gesellschaft

Im Rahmen des Graduiertenkollegs NRW „ Digitale Gesellschaft“ erkundet das Tandemprojekt ‚merits‘, wie und ob der Umgang mit sozialen Robotern bildungsrelevante Erfahrungen mit zentralen Elementen digitaler Technologien ermöglicht (digitale Medienbildung) und sich durch systematische Interaktionsanlässe dazu eignet, umfassende Sprachbildung im Elementarbereich anzubieten. Für dieses Ziel exploriert das Promotionstandem an der TH Köln und der Universität Paderborn Interaktionen mit Robotern aus psycholinguistischer und medienpädagogischer Perspektive. Laborstudien untersuchen, ob und wie eine Sprachbildung in einer Interaktion mit einem sozialen Roboter im Kindergarten stattfindet. Diesen Studien geht die Entwicklung einer Dialogführung voraus, die flüssige Kommunikation mit Vorschulkindern ermöglicht. Qualitative Studien mit pädagogischen Fachkräften und Entwickler*innen von sozialen Robotern in Kindertagesstätten erkunden aus medienpädagogischer Perspektive die Entwicklung von und die Haltung gegenüber Mensch-Technik-Interaktionen. Fragen nach Veränderungen im Rollenverhalten, in der Verantwortungsübernahme, in der Initiierung und Unterstützung von Sprachaktivitäten und Mediennutzungsaktivitäten sowie Medienreflexion werden betrachtet. Somit adressiert das Projekt das Ziel des einzurichtenden Graduiertenkollegs, neue Optionen digitaler Partizipation für Kinder aus sozial benachteiligten Familien bereits im Elementarbereich zu erforschen und soziale Roboter als neue Wissensträger, Interaktionspartner oder Förderer frühkindlicher Bildung zu evaluieren. Analysen der Rolle und Veränderung persönlicher Beziehungen und interpersonaler Kommunikation in der Interaktion mit digitalen Technologien identifizieren Risiken digitaler Ungleichheit und leisten somit einen Beitrag zur Analyse der Stärkung und Sicherung von demokratischer Beteiligungsmöglichkeiten in einer digitalen Gesellschaft.

Weitere Infos unter: merits

Projektlaufzeit: 01.01.2018 – 30.06.2021
Fördermittelgeber: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Prof. Dr. Isabel Zorn

IDiT – Including.Digital.Twins. Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung (IDiT)

Die (Re-)Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt steht im Zuge des umfassenden digitalen Wandels vor neuen Herausforderungen. Das Projekt erforscht, wie Rehabilitand*innen und Auszubildende digitale Expertise und mediale Kompetenzen erwerben können, die für einen erfolgreichen beruflichen (Wieder-)Einstieg unabdinglich sind. Hierfür bilden sie inklusive Tandems, entwickeln Lernmedien und sind beteiligt am Aufbau einer Online Community zum Austausch über Ausbildungsinhalte.

Weitere Infos unter: IDiT

Projektlaufzeit: 1.10.2018 – 30.9.2021
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Europäischer Sozialfonds, Europäische Union

Prof. Dr. Isabel Zorn, Prof. Dr. Stefan Bente, Prof. Birgit Mager und Prof. Dr. Christian Kohls

InTiA – Inklusive Entwicklung von Methoden und Technologien für Hilfen zur Alltagsbewältigung in der Behinderten- und Erziehungshilfe

Menschen in Hilfen zur Erziehung oder Eingliederung sind in geringerem Maße in die digitale Welt eingebunden, was für sie weniger digitale Teilhabe und Verluste an möglicher Alltagserleichterung bedeutet; Fachkräfte haben ausbildungsbedingt wenig medienpädagogische Kompetenz bzw. Kenntnis über die Potenziale der Technologien. Beide Gruppen nehmen als Expert*innen ihrer selbst an inklusiven Technologieentwicklungsprozessen teil, unterstützt durch Forschende und Studierende aus Informatik, Design und Sozialer Arbeit. Alltagsrelevante Hilfe- und Teilhabebedarfe werden identifiziert. Die Entwicklung eines digitalen Baukasten-Prinzips und inklusiver Designmethoden im Alltagslabor versetzen die Zielgruppen in die Lage,technologische Lösungen selbst zu erfinden, zu gestalten,anzupassen und so Selbstwirksamkeit zu erleben.Kooperationspartner aus der Jugend- und Behindertenhilfe übernehmen dieses Konzept mobiler Alltagslabore in ihre Weiterbildung, unterstützt von Selbsthilfeinitiativen.

Projektlaufzeit: 01.05.2019 – 30.04.2023
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Prof. Birgit Mager/Prof. Dr. Christian Kohls

Zukunftslabor der Stadt Köln

Die Digitale Transformation bracht innovatives, ganzheitliches und kreatives Denken und Handeln. Mit dem ZUkunftslabor hat die Stadt Köln einen ersten Raum geschaffen, der durch die Ausstattung mit flexiblen Möbeln und zukunftsweisenden Technologien diese Entwicklungsarbeit unterstützen soll. ZUgleich wird ein Prozess- und Methodenrahmen eingeführt, der durch ausgebildete Moderator*innen zukünftig die abteilungsübergreifende Arbeit von Projektteams und die Zusammenarbeit mit Bürger*innen begleitet.

Prof. Dr. Stefan Bente

ELSI-by-Design in Agile Development of Digital Products

An assessment of ethical, legal, and social implications (ELSI) of digital products is vital to protect users and society against potential damage and misuse. Such assessments are usually conducted before or after product development, thus missing out on the opportunity to address potentially negative implications during the development process. It would be more effective to interlink development and ELSI assessment, especially in agile development projects with their focus on immediate stakeholder feedback. This project will gather requirements, good practices, and patterns for making ELSI assessment an integral part of the agile methodology.

Prof. Dr. Hans-Günter Lindner

Natural Hair Values. Identitätsbildung mit Digitalisierung

„Natural Hair“ ist eine aktuell wachsende Bewegung zur Veranschaulichung der Werte schwarzer Menschen. Natural Hair ist dabei eher ein Symbol für Werte wie Identität, Selbstbewusstsein oder Resilienz. Communities wachsen, Texte und Selfies sind im Web allgegenwärtig, jedoch fehlt die Transformation der Werte in Fotografien und wirtschaftliche Strategien. Die Nachfrage an Businessplänen für Communities und die Umsetzung der Werte für soziale Plattformen erfordert Digitalisierung, aber eben wertorientiert und nicht einfach fotografiert. Hier setzt das Konzept des human value design von Prof. Dr. Lindner an.


Abgeschlossene Aktivitäten

Prof. Dr. Christian Kohls / Guido Münster

Gestaltung des Offenen Bildungsraums im Forum Gummersbach

Im Einkaufszentrum Forum Gummersbach können Besucher*innen Lehre, Forschung und Entwicklung live erleben und neue Technologien (z.B. VR-Brillen, 3D-Drucker, interaktive Displays, Roboter) ausprobieren. Wissenschaftler*innen und Studierende nutzen den Raum für offene Forschung, um Prototypen zu präsentieren und Bürger*innen unmittelbar am Entwicklungsprozess zu beteiligen. Der Offene Bildungsraum hat einen experimentellen Charakter und dient der Erhebung, welche Szenarien funktionieren und welche Rolle digitale Technologien dabei spielen

Projektlaufzeit: 01.04.2018 – 30.09.2018
Fördermittelgeber: Fakultät für Informatik und Ingenieurswissenschaften

Prof. Dr. Christian Kohls

Ausbau und Intensivierung eines Flipped Classroom Konzepts durch die ad-hoc Präsentation von Arbeitsergebnissen und die Nutzung innovativer Videoformate

Durch den Ausbau der bereitgestellten Videomaterialien soll die individualisierte Auswahl der Lernmaterialien und –methoden weiter flexibilisiert werden Die Flexibilisierung der Lehre durch einen „Flex Classroom“ ermöglicht die Partizipation weiterer Zielgruppen und wird der Diversifikation der Studierenden in ihren unterschiedlichsten Lebensumständen gerecht. Durch Videoangebote und flexible Praktikumsangebote werden insbesondere Studierende mit Familie, beruflichen Verpflichtungen oder gesundheitlichen Einschränkungen unterstützt. Für die intensivere Nutzung der Präsenzzeiten werden digitale Werkzeuge entwickelt, die eine umfassende Partizipation ermöglichen.

Projektlaufzeit: 01/2017-09/2018
Fördermittelgeber: Land NRW, Stifterverband für die deutsche Wissenschaf

Prof. Dr. Hans-Günter Lindner, Josefs-Gesellschaft Köln

Prozessindividualisierung durch Digital Identity Tracker in Werkstätten für Menschen mit Behinderung

 Dies ist ein Projekt gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Marktorientierte Unternehmensführung der TH -Köln. Es sollte untersucht werden, inwiefern der Einsatz eines Identity Trackerszu einer Prozessoptimierung in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen dazu beitragen kann,  die Selbstständigkeit der Beschäftigten zu steigern und organisatorische Abläufe zu optimieren. Dabei wurde das Maßnahmenpakets inklusive möglicher Touch Points sowie eines Service Designs konzipiert.

Projektlaufzeit: 12/2016 – 02/2017

Prof. Dr. Udo Seelmeyer

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projektes „Treffpunkt U25“

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projektes „Treffpunkt U25. Ein flexibles Angebot der ganzheitlichen sozialpädagogischen Betreuung und Unterstützung besonders schwer zu erreichender Jugendlicher zwischen 18 und 25 Jahren zur Hin- bzw. Rückführung zu bestehenden Hilfsangeboten und berufsorientierender Förderung“ der  Jobcenter Minden-Lübbecke und Schaumburg.

Projektlaufzeit: 2016-2018

Prof. Dr. Isabel Zorn, Institut für Medienforschung und Mediepädagogik

Inklusive Digitalisierung in Hochschulbildung und Sozialer Arbeit

Das Projekt „Inklusive Digitalisierung in Hochschulbildung und Sozialer Arbeit“ ist ein Forschungs- und Lehrentwicklungsprojekt an der TH Köln und befasst sich damit, wie Hochschule und Soziale Arbeit mithilfe digitaler Werkzeuge inklusiver gestaltet werden können. Wie müssen Digitalisierungsprozesse gestaltet werden, dass sie niemanden exkludieren? Das Projekt wendete sich mit dem Barcamp „bildung inklusiv“ an die Öffentlichkeit und biete durch sein offenes Setting Raum für Austausch und Ideen.

Laufzeit  1/2017-12/2017
Projektwebsite
Fördermittelgeber: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.; Ministerium für Inno-vation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen