Forschungsagenda

Im Fokus unserer Arbeit steht einerseits die Analyse bereits adaptierter Technologien in den Feldern Sozialer Arbeit, Gesundheit und Pflege. Andererseits ist die Erforschung technischer Innovationen sowie neuer Anwendungsbereiche von bestehenden Technologien für weitere Bedarfe Sozialer Dienste von Interesse. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Untersuchung der ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen. Hierzu gibt es eine breite Expertise im Forschungsschwerpunkt.

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Gleichzeitig verfügt die Forschergruppe über exzellente Kompetenzen bezogen auf konzeptionelle Entwicklungsfragen: Angefangen vom Service Design über organisationsbezogene Gestaltungsfragen, adaptives Prozess-Design, bis hin zur Gestaltung von Informations- und Technologie-Architektur – auch mit Blick auf eine angemessene Ausgestaltung sozio-technischer Systeme und technikbezogener Bildung sowie Methoden der Generalisierung von Good Practices und des Transfers mithilfe von Design Pattern und Reifegradmodellen.

Das Forschungsprogramm bezieht sich auf unterschiedlichste digitale Technologien, die in Sozialen Diensten als Arbeitsmittel und/oder Organisationstechnologie zum Einsatz kommen (könnten). Dabei erscheinen derzeit insbesondere die folgenden Technologiebereiche relevant:

  • ‚Klassische‘ Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT): Office- und Fachanwendungen
  • ‚Neue‘ IT-Trends: Social Networking, Mobile Computing, Big Data Analytics, Cloud Computing, Internet der Dinge
  • Intelligente Assistenztechnologien: Avatare, Robotik, daten- und sensorbasierte hybride Dienstleistungen

Während einzelne Vorhaben von DiTeS durchaus einzelne Technologien fokussieren werden, soll der Forschungsschwerpunkt als Ganzes die Technologiefelder gerade in ihrer gesamten Breite in den Blick nehmen. Dabei werden insbesondere auch die sich zunehmend ergebenden Verschränkungen und Konvergenzen zwischen ihnen berücksichtigt.

Unsere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben berühren sowohl situative und interaktive Aspekte des Einflusses digitaler Technologien als auch gesamtgesellschaftliche Fragen. Die granularitätsbezogene Dimensionierung des Forschungsgegenstands reicht von der Mikro- bis zur Makro-Ebene:

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