Wissenstransfer

Referenzarchitekturen und Design Pattern als Transferwerkzeug
Design Patterns beschreiben erprobte Lösungen und generalisieren über mehrere strukturähnliche Fälle. Der Ansatz geht auf den Architekten Christopher Alexander zurück, der Muster als eine dreiteilige Regel auffasst, die den Zusammenhang zwischen einem bestimmten Kontext, einem darin befindlichen Problemfeld und der dafür geeigneten Lösung beschreibt (Alexander, 1979). Das Ziel dieser Gestaltungsmuster ist dabei stets die Verbesserung des Kontexts unter Berücksichtigung vielfältiger Einflussfaktoren, d.h. sowohl soziale, psychologische, technische, politische, finanzielle und organisationale Wirkkräfte werden erfasst und als Begründung für eine erprobte Lösungsform angeführt. Neben einer umfangreichen designtheoretischen Grundlage steht die handlungs- und gestaltungsorientierte Vorgehensweise im Vordergrund. Design Patterns beziehen sich also auf Formen und Strukturen, die bewusst durch gezielte Interventionen und Designentscheidungen hergestellt werden können. Das Transferwerkzeug greift dabei auf verschiedenen Ebenen an, von der Interaktion verschiedener Akteure (MitarbeiterInnen, KlientInnen) über die Gestaltung von fachlichen Prozessabläufen bis hin zur Bereitstellung von Referenzarchitekturen für die Anbindung digitaler Technologien an typische IT-Landschaften von Anbietern Sozialer Dienste.